Initiative "Bürger Für Dilldorf"

 Dilldorf - der vergessene Stadtteil ?

   Man kann es nicht übersehen - der Ortsteil hat sein Gesicht in den letzten 20 Jahren komplett verändert.

   Dies war einmal ein eher beschaulicher Teil von Kupferdreh - ruhige Wohngebiete, mäßiger Durchgangsverkehr, die Naherholung im Asbachtal "geschenkt" vor der Haustüre.

   Dilldorfs Probleme begannen damit, dass die Stadt Essen die ständige Erweiterung des Gewerbegebietes im Deilbachtal zuließ, ohne sich um eine vernünftige Infrastruktur zu bemühen.

Die Stadtverwaltung war es auch, die den Bau der Ampelanlage an der Nierenhofer Straße unterließ, obwohl das Geld dafür im Haushalt ausgewiesen war.

   Die schnelle Zunahme des Verkehrs im engen Dilldorfer Ortskern und im Deilbachtal - vor allem des Schwerlastverkehrs - interessierte die Verantwortlichen offenbar nicht. Auch nicht, dass sich das Gewerbegebiet Süd mit Rasting/Edeka, den Steinwerken, den Anlagen der Kraftwerksindustrie und der Kraftwerkerschule ständig weiter ausdehnt - bei einer Infrastruktur, die seit Jahrzehnten unverändert (und unveränderbar!) so besteht!

   Ohne Rücksicht auf den Ortsteil und seine Bewohner wurden Baugenehmigungen erteilt; die viel zu engen Straßen "übersah" man einfach.

   Die Kreuzung vor unserer Kirche ist oft überlastet. Dies scheint von den Verantwortlichen niemand zu interessieren.

   In den engen Straßen werden auch Kinder durch immer größer werdende Lkws , die die Bürgersteige mitbenutzen, gefährdet. Außer den Betroffenen macht sich niemand Gedanken darüber.

   Die B 227n wurde autobahnähnlich gebaut und ist seit dem 1.1.2010 die Autobahn A 44 - Opfer sind Menschen und Natur, besonders aber das Dilldorfer Asbachtal.

   Auf dem ehemaligen Kasernengelände, der Dilldorfer Höhe, entstanden Wohnungen für mehr als 2000 Menschen - auch sie müssen ihren Weg durch Dilldorf nehmen, wenn sie nach Kupferdreh, in Richtung Autobahn Velbert/Düsseldorf/Köln oder in Richtung Nierenhof wollen.

   Die Verbindung zum und vom Gewerbegebiet Phönixhütte wurde nach Dilldorf verlegt - noch mehr Verkehrsdichte eingeschlossen.  Im Kreuzungsbereich vor der Kirche ist es enger geworden, der Verkehrsfluss auf der Nierenhofer Straße wurde gehemmt.

  Im Bereich Phönixhütte entstand  2012/13 eine hochwertige Wohnbebauung mit ca. 100 Wohneinheiten. Eine Anbindung an Kupferdreh war und ist nicht vorgesehen - der gesamte Verkehr in dieses Wohngebiet und hinaus muss folglich durch Dilldorf gehen!

    Wen wundert´s, wenn wir Dilldorfer uns vergessen fühlen! Ist unser Ortsteil das Bauernopfer, das dafür sorgt, dass es rundherum besser wird?

    Lesen Sie weiter auf den einzelnen Seiten - aber Vorsicht: Wir sind parteilich: PRO DILLDORF! (Oktober 2014)

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