Initiative "Bürger Für Dilldorf"

 Neubaugebiet

"Dilldorfer Höhe"

(Letzte Überarbeitung: Oktober 2015) 

Zu Beginn der 90er-Jahre war klar, dass sich die Ruhrlandkaserne in Dilldorf nicht mehr halten würde. Viele Jahrzehnte lang hatten die Dilldorfer mit "ihrer" Kaserne gelebt, in der nach dem Krieg bis 1957 Zeit englische Soldaten stationiert waren.  

 Nachdem die Kaserne 1994 geräumt war, begannen Verhandlungen zwischen dem Bundesvermögensamt und der Allbau-AG Essen, die früher schon Eigentümer des Areals war. 1995 war klar: das fast 170000 qm große Grundstück fiel für einen Kaufpreis von 13,66 Mio.DM zurück an die Allbau-AG, die dort etwa 1000 Wohneinheiten für rund 2500 Bewohner plante - ein Projekt von erheblichem Ausmaß und mit einem vorausberechneten Kostenvolumen von 300 - 500 Mio.DM.   

 1996 startete der Architektenwettbewerb, der die staatliche Vorgabe hatte, die Hälfte der Wohneinheiten dem sozialen Wohnungsbau zu unterstellen. Rund 100 Architektenbüros beteiligten sich; zum besten Entwurf wählte die Jury den des Franzosen Damagnier aus Frankfurt. Er wurde Grundlage für das Bebauungsplanverfahren, modifiziert durch Ideen aus weiteren prämierten Entwürfen.  

 Nach Abschluss der Verfahren begann im Frühjahr 1999 der Verkaufsstart. Das Wohnen auf der Dilldorfer Höhe hat seinen Preis: die günstigsten Reihenhäuser kosten rund eine halbe Mio. Mark, eine Penthouse-Wohnung mit Blick auf den See ist weitaus teurer. Viele Interessenten waren mit diesen Preisen nicht glücklich.   

 Seit 1999 wurde gebaut, und bereits Ende 2000 waren die ersten Wohnungen bezugsfertig. Abgeschlossen sollte die Baumaßnahme 2006 sein. Aber: die Vermarktung lief zwischenzeitlich etwas schleppend; das geplante Bauvolumen wurde nicht voll ausgeschöpft. Daraus resultierend entstand eine neue Idee und ein neues Projekt: eine Klimaschutzsiedlung entstand zwischen 2011 und 2013 auf der Dilldorfer Höhe, deutschlandweit beachtet und gelobt.

 Über die "Dilldorfer Höhe" wurde und wird diskutiert - vieles ist Geschmacksache. Dass der siegreiche Wettbewerbsentwurf nicht wirklich umgesetzt wurde, wird ebenso bemängelt wie die Preisstruktur.   Die Bewohner jedenfalls äußern sich in überwiegender Mehrheit sehr zufrieden über ihre neue Heimat und sind glücklich dort. Absolut vorbildhaft sind die Anlagen für Kinder - fast schon ein Kinderparadies!

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